Mitten hinein ins dritte Lebensjahr!

Huch, so schnell geht das. Zack, ist die Motte schon 2 Jahre alt. ZWEI Jahre Matthea ❤ 2 Jahre große Liebe zum Kind, viele Erfahrungen und Erlebnisse, Zeit des Glücks, aber auch der Trauer. 2 Jahre staunen und die Welt mit Kinderaugen sehen.

An Kindern merkt man, wie schnell die Zeit vergeht. Ja, viele Erwachsene erzählen das, und meist glaubt man es erst, wenn man es selbst erlebt. Ist ja eigentlich bei allem so, vieles kann man nur nachempfinden wenn man es selbst miterlebt. Aber, ja, wo sind die letzten beiden Jahre hin? Es ging wirklich so schnell! Während unser Kinderwunschzeit verging sie gefühlt gar nicht, da wir immer nur am Warten waren. Als unser Sternenkind zur Welt kam stand die Zeit still. Und mit der Geburt unserer Tochter scheint sie den Vorwärtsgang im Turbo gefunden zu haben.

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Auf zu neuen Ufern

IMG_20180501_161402_508Puh. Ich weiß gar nicht, warum ich so lange nichts geschrieben habe, genug zu erzählen gäbe es ja. o.O Aber momentan habe ich so viele Baustellen abzuarbeiten, meist weiß ich gar nicht wo ich anfangen soll. Und das gilt für alle Ebenen. Und wenn ich mir die Fotos von März und von jetzt so ansehen ist aus meinem kleinen Babymädchen ein richtiges Kleinkind geworden. Sie hat sich so verändert und ist doch immer noch meine kleine Matthea ❤ Einerseits bin ich dann immer ein bißchen wehmütig, andererseits ist es so schön sie bei ihrer Entwicklung zu beobachten und zu begleiten!

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Hallo März!

Es ist März. Schon bald ist Ostern und irgendwie rennt die Zeit immer noch. Momentan 20180218_164904kommt für mich erschwerend hinzu, dass der Papa Turnus arbeitet im kurzen Wechsel (aktuell 3 Tage früh, 2 Tage spät, 2 Tage Nachtschicht, dann 2 Tage frei) und ich mir weder merken kann was er wann für Schichten hat, noch welchen Wochentag wir haben. Ich hangel mich momentan von Tag zu Tag und Termin zu Termin. Ein Probenähen habe ich noch erfolgreich abgeschlossen, selbst da war es am Ende schwierig mit Fotos. Draussen war es mit über -10° zu kalt, drinnen ging es nur wenn der Mann daheim ist und wenn das Licht gut genug war. Dann waren noch ein paar Tage dazwischen wo das Kind Fieber hatte und sich nicht so gut fühlte (wir vermuten immer noch Zähne, aber es sind weiterhin nur 2). Zack, ist der Februar vorbei und schon ist März… o.O

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Mein Kind ist kein Tabuthema!

matthis-spurenDer Titel sagt alles. Ein Thema, das mich sehr bewegt und immer wieder aufregt. Das Thema Tod ist ja generell ein Thema, dass viele lieber ignorieren. Man verschliesst ja doch lieber die Augen, als sich damit auseinander zu setzen, dass jeder Mensch sterblich ist. Irgendwann trifft es jeden, mal früher, mal später. Wenn es dann ein kleines Menschlein trifft noch bevor es das Licht der Welt erblickt, dann empfinde ich das als doppelt hart. Das Thema Fehlgeburt findet nun immer häufiger den Weg ins Bewusstsein anderer, denn immer mehr Frauen sprechen darüber. Viele haben mehrere Fehlgeburten, bevor eine Schwangerschaft erfolgreich weiter geht. Darüber zu reden ist der richtige Weg. Aber wehe, du verlierst ein Kind nach den ominösen 12 Wochen, oder gar später als der 24. Schwangerschaftswoche, wenn die Kleinen ja eigentlich lebensfähig sind… oder wenn es schon ein paar Wochen gelebt hat.. oder oder.

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Das schwarze Loch

superoma04Ach du Schreck, jetzt ist schon bald wieder Februar! Die Zeit vergeht wie im Flug. Das ist natürlich einerseits schön, andererseits auch nicht.
Im Januar gab es schon wieder ein volles Programm, u.a. hatte die Oma Geburtstag und wir waren viel unterwegs. Wir haben auch direkt die Karte im Schwimmbad aufgeladen und waren mit Matthea im Schwimmbad. Sie liebt es und da macht das natürlich doppelt Spaß 😉

Zur Zeit läuft eigentlich alles prima, ich müsste doch eigentlich überglücklich sein… und bin es nicht. Naja… so richtig stimmt das auch nicht, aber irgendwie doch. Natürlich bin ich glücklich, dass wir unsere Matthea haben und wenn ich morgens in ihr strahlendes Lächeln blicke geht mir das Herz auf.

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Kleiner Jahresrückblick 2017

Wer macht mit? Bei der lieben Prinnii hats vorgemacht 🙂

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?
Puh schwer. Das Leben mit Matthea wäre eine glatte 10, das Fehlen von Matthis ist definitiv eine 1. Eine 10 werde ich also definitiv nicht wieder vergeben. Natürlich gab es viele schöne Dinge – Urlaub, Geburtstage, Besuche und Treffen. Aber auch nicht so schöne Dinge – Absagen, Kontaktabbrüche, privater Ärger, Träume und Wünsche die sich nicht erfüllt haben. Ich würde sagen, ich gebe eine 6. Es war kein bombastisches Jahr, aber auch kein mega schlechtes. Es ist allerdings viel Luft nach oben.

2. Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen. Die Stillkilos sind runter… ich bin wieder UHU. Trotzdem denke ich das sicher mehr drin gewesen wäre.. aber 10kg sind nicht schlecht oder? 🙂

3. Haare länger oder kürzer?
Eigentlich wären sie länger, aber ich war kurz vor Weihnachten beim Friseur und daher sind sie wieder so „lang“ wie letztes Jahr um diese Zeit – also: gleich geblieben.

4. Kurzsichtiger oder Weitsichtiger?
Unverändert brillenlos. Ich glaube aber ganz so weit kann ich nimmer gucken..

5. Mehr Kohle oder weniger?
Weniger und mehr. Ach Kohle ist immer kein gutes Thema. Aber dafür haben wir jetzt einen tollen Grabstein für Matthis und Matthea haben wir auch schöne Dinge kaufen können.

6. Besseren Job oder schlechteren?
Immer noch den gleichen bei den besten Chefs der Welt =)

7. Mehr ausgegeben oder weniger?
Würde sagen gleich viel. Statt KiWu Behandlung halt Grabstein.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?
Einen Baumanhänger mit Matthis Namen und Gravur des Geburtstages. Und ein T-Shirt.

9. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Ich sag nur Shred *schwitz* Aber die Krankheitsphase hat mich etwas raus gebracht… muss dringend wieder beginnen.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?
2x, einmal erkältet im März, und eine fiese Mandelentzündung im Herbst.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?
Definitiv die Mandelentzündung, die mich 6 Wochen ausser Gefecht gesetzt hat. Ich hab ja erst gedacht es wäre eine Erkältung und gar nicht gerafft das es eine Mandelentzündnug ist. Und dann noch die Nebenhöhlen dicht und dann ging es ewig nicht weg. Blöd!

12. Der hirnrissigste Plan?
Im September mit der Kryo starten zu wollen. Die Enttäuschung war groß, weil wir während der Stillzeit nicht behandelt werden.

13. Die gefährlichste Unternehmung?
Nähen und Stoff zuschneiden wenn das Kind im gleichen Raum ist 😉 (es gab den ersten Unfall mit dem Rollschneider) Ansonsten war eigentlich nichts so richtig gefährlich.

14. Die teuerste Anschaffung?
Matthis Grabstein.

15. Das leckerste Essen?
Ich finde ja das Essen bei unserem Stammasiaten immer besonders lecker.

16. Das beeindruckendste Buch?
Ich hab irgendwie kaum was gelesen dieses Jahr, obwohl ich ja eigentlich die totale Leseratte bin. „Die Sorgen der Sternenkinder“ fand ich aber sehr gut.

17. Der ergreifendste Film?
Jetzt musste ich erstmal überlegen ob ich überhaupt einen Film geschaut habe. Öh.. und ergreifend weiß ich erst recht nicht. Mir fällt dazu nichts ein.

18. Die beste CD?
Die beiden CDs von KiKaninchen.

19. Das schönste Konzert?
Ich war auf keinem Konzert 😦

20. Die meiste Zeit verbracht mit?
Mit Matthea. Und ihrem Papa ❤

21. Die schönste Zeit verbracht mit?
Meiner Familie.

22. 2017 zum ersten Mal getan?
Zwei identische Karten geschrieben und an zwei verschiedene Adressen verschickt.

23. 2017 nach langer Zeit wieder getan?
Meinem Mann fiel ein „Küche aufgeräumt“… eh?! Frechheit!
Weihnachtskarten geschrieben und sogar noch vor Weihnachten und alle sind rechtzeitig angekommen.

24. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
– Familiengeburtstage
– Diskussionen die zu nichts führen
– schlaflose Nächte

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ein Haus kaufen.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Die Bud Spencer Uhr für meinen Mann.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das Sternenkinder-Büchlein von Silvia und die Katzentasse von Rebekka zu Weihnachten.
Bei Geschenken des Grauens wäre mir jetzt sofort was eingefallen *seufz*

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Ich liebe dich. (ja das höre ich immer noch gerne wenn mein Mann das zu mir sagt ❤ )

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich habe Post bekommen.

30. Dein Wort des Jahres?
Mama.

31. Dein Unwort des Jahres?
Abstillen.

32. Deine Liebglingsblogs des Jahres?
Still Heartbeat – weil ein langer Kampf endlich belohnt wurde.
Marylouloves – eine Sternenmama mit Folgewunder(n) ❤
Charlotte’s Adoptionsblog – über das Leben von Adoptiveltern
Es gibt noch mehr, vllt ergänze ich noch ein paar.

33. Zum Vergleich: Verlinke Dein Stöckchem vom vorigen Jahr!
Ich hab leider keins vom letzten Jahr…

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Mein persönlicher Jahresrückblick… nun vieles mag ich hier nicht schreiben, da doch einiges auch passiert ist, was ich nicht mit allen teilen möchte die mitlesen können. Deswegen mag es etwas kryptisch klingen..
Ich war endlich wieder produktiv, habe dafür aber für meine Verhältnisse echt wenig gelesen.
Wir haben viel unternommen und waren an vielen verschiedenen Orten, was sehr schön war. Wir haben viele liebe Menschen getroffen.
Matthis bekam seinen Grabstein. Matthea erlebte viele erste Male mit uns. Das erste Jahr, in dem man umso mehr spürte wie sehr Matthis fehlt, wenn man vor Augen geführt bekommt was man tatsächlich verpasst. Und doch so schön.
Ich habe Kontakt zu Menschen gesucht und gefunden, dafür den Kontakt zu anderen verloren oder abgebrochen.
Eigentlich war es ein schönes Jahr, aber ein paar wehmütige Gedanken schwingen doch mit und deswegen erlebe ich es nicht als rundum schönes Jahr. Vieles wiegt gerade jetzt um Weihnachten mehr als das gesamte Jahr. Auch wenn uns kein heftiger Schicksalsschlag trag, so richtig positiv können wir trotz allem nicht zurück blicken, wenn wir am Sonntag bei Matthis ins neue Jahr rutschen.

Nun, sei es wie es sei. Ich wünsche allen meinen Lesern einen guten Rutsch ins neue Jahr 2018, auf das es keine größeren Schicksalsschläge bereit hält. Ich wünsche mit für das neue Jahr: Für meine Kiwu-Folgerinnen, dass sich endlich ein kleines Wunder einstellt. Für alle Schwangeren, dass sie weiterhin eine wundervolle Schwangerschaft erleben und nach einer hoffentlich tollen Geburt ihr lebendes kleines Wunder im Arm halten und diese magischen Momente erleben dürfen, die wir mit Matthea erleben. Für alle Sternenmamis, dass sie neben ihrer Trauer auch schöne Momente erleben, dass ihre kleinen Sternenkinder ihnen ganz nah sein dürfen und die schönen Erinnerungen die Trauer über den großen Verlust ein wenig erhellen können. Für alle anderen – Glück und Gesundheit für euch und alle die euch wichtig sind, schöne Momente und Freude über die kleinen Dinge des Lebens. Wir lesen uns dann nächstes Jahr in alter Frische! ❤

Sternenkind Matthis – unsere Geschichte

Hervorgehoben

Ich weiß gar nicht ob ich es hier schon mit euch geteilt habe. Im Blog von Milfcafe gibt es regelmäßig Gastbeiträge zum Thema Sternenkinder. Ich finde das sehr schön, denn das Thema stille Geburt und Sternenkinder wird in so vielen Fällen eben immer noch im IMG-20151217-WA0006wahrsten Sinne des Wortes totgeschwiegen. Der Tod ist ein Teil unseres Lebens. Man sollte nicht die Augen verschliessen, sondern sich damit auseinandersetzen. Aber wem sage ich das…

Anlässlich dieser Sternenkinderreihe habe auch ich Matthis Geschichte noch einmal aufgeschrieben, mit dem Abstand von über einem Jahr. Und da ich auf Facebook immer mal wieder gefragt wurde habe ich den Text auch dort veröffentlicht. Viele Fremde haben mittlerweile dort einen Blick drauf geworfen, fast 100 Likes hat der Beitrag. Nun möchte ich diesen Text auch hier teilen, obwohl die meisten Leser die Geschichte natürlich schon kennen.

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