32. SSW – Nestbautrieb

Langsam aber sicher beginnt der Endspurt und momentan fliegt die Zeit echt dahin. Ich habe aber seit wir aus dem Urlaub zurück sind jede Woche so viele Termin das ich gar nicht weiß wann ich mal  5min Luft holen soll. Die Hitze tut übrigens auch ihren Teil dazu beitragen. ^^‘ Ich haue mal mit Schlagworten um mich: Geburtsvorbereitungskurs, Baby&Familie, Kinderzimmer, Vorsorge, Geburtsvorgespräch, Fotografentermine.. uvm. 😀 Achtung, der Beitrag wird länger!

Wie versprochen aber zunächst noch das letzte Ultraschallbild aus der 27. SSW (26+2). muckel26+2Ich war danach natürlich zusätzlich zur Vorsorge: 26+4 beim Gyn, mit US aber ohne Bild, dann 28+1 bei Hebamme Tamara im Storchennest incl Herztöne abhören (da hat Männe das erste Mal das Herzchen gehört, vorher hatte ers im US immer nur gesehen)und 30+4 nochmal bei der Gyn. Nächste Vorsorge ist dann nächste Woche bei Hebamme Anna wieder im Storchennest. Nächster Gyn-Termin zur VU ist dann 35+0, da wird dann wohl auch das erste mal CTG gemacht. ❤

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Alter Arzt, neuer Arzt, Hebamme?

Man kommt ja doch nicht raus aus dem Auf und Ab. Warum? Ich bin nicht zufrieden mit meiner Ärztin. Anfangs dachte ich noch das wäre meine Unsicherheit oder was weiß ich. Aber von Termin zu Termin steigt das unsichere Gefühl, daher werde ich es nun doch wagen und meine Gyn wechseln.

Der letzte Termin war wirklich desillusionierend. Termin war kurz nach 9. Ich wurde kurz angebunden begrüßt und direkt Urin abgeben und dann ins Labor geschickt. Dann saß ich da… Wartezimmer voll.. keiner wird aufgerufen. Als ich dann endlich dran bin wird nur fix der Blutdruck gemessen, ich werde kurz abgetastet und darf dann zum Ultraschall-Raum gehen.

Eigentlich wäre bei diesem Termin das Ersttrimsterscreening incl. der Nackenfaltenmessung dran gewesen. Ersttrimester-Screening, so heißt die Untersuchung, die Frauen bereits bei einem ihrer ersten Arzttermine in der Schwangerschaft angeboten wird. Sie soll bestimmte Chromosomenstörungen aufdecken, insbesondere Trisomie 21, das Down-Syndrom. Die Krankenkassen zahlen die Untersuchung nicht, sie gehört zu den sogenannten individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL).Bei der Untersuchung zwischen der vollendeten 11. und 13. SSW sehen sich Ärzte unter anderem die Nackenfaltentransparenz des Ungeborenen im Ultraschall an. Sie messen, ob sich beim Fötus im Nackenbereich unter der Haut viel Flüssigkeit angesammelt hat. Dann werden Wahrscheinlichkeiten für Fehlbildungen ermittelt und im Falle einer Auffälligkeit werden weiterführende Untersuchungen gemacht.
Theoretisch kann man auf das ETS auch gut verzichten, denn um die 20. SSW kommt ja nochmal die Organ-Feindiagnostik und die ist eigentlich wichtiger 🙂

Jedenfalls hat meine Frauenärztin ja ganz großspurig verkündet sie macht an jedem Termin ein Ultraschall, sie macht auf jeden Fall ETS usw. usf. Es klang nicht nach „Ich biete ihnen an das das gemacht wird“ sondern als wäre das so. Punkt.
Fakt war, das ich mir ja unsicher war und beim letzten Termin am 1.4. ja das ETS an der Reihe gewesen wäre. Ich hab also erwartet das ich erstmal ins Arztzimmer gebeten und aufgeklärt werde und danach Diskussionen laufen würden warum ich das will oder auch nicht.

Im Endeffekt hat sie ca eine Minute Ultraschall gemacht, ohne Kommentar (normal erfährt man ja wie groß das Kleine ist und ob alles okay ist, was man sieht und was eben nicht). Keine Ahnung also ob nun was war oder nicht. Dann eröffnete sie mir „Nächster US in 4 Wochen“ und war weg. WEG!
ETS? Nö. Beratung? Nö. Gutes Gefühl? Nö! Ich war richtig enttäuscht. Und bin dann auch ziemlich frustriert nach Hause gefahren. Blutzucker war ja völlig okay (Nüchternwert 78).
Ich hab am Empfang auch einen Zettel mit dem neuen Termin in die Hand gedrückt bekommen als ich den Ausdruck vom US bezahlen wollte (ja ich muss das Bildchen jedes Mal selbst bezahlen). Bin dann noch ins Labor nebenan geschickt worden wegen dem TSH… nachdem ich der Ärztin nochmal erklären musste warum sie den nochmal testen wollte (schreibt man sowas nicht in die Akte?!).

Na gut… jetzt hab ich am 29.4. einen Vorsorgetermin bei der Hebamme (es sind ja insgesamt 4, ich lerne diesmal Anna kennen, am Telefon ist sie jedenfalls schon mal total lieb ^^) – und hoffe dann die Herztöne schon hören zu dürfen.
Und bis Ende Mai werde ich dann sicherlich hier in der Nähe einen neuen Gyn gefunden haben. Werde auch mal bei der Hebamme in der Praxis fragen ob sie eine Empfehlung haben. Ich möchte ja schon gern einen richtig guten Arzt an meiner Seite haben der sowohl von Schwangerschaftsbetreuung als auch vom PCO-Syndrom was versteht und vor allem möchte ich als Patient ernst genommen werden!