Erste Tage ohne Matthis und doch nicht ohne ihn

Eine Woche ist es nun schon her das wir unseren Schatz gehen lassen mussten. Viele Tage, scheinbar wie endlos aneinander gereiht, hauptsächlich gefüllt mit Gedanken an unser Kind. Eigentlich existiert man nur noch während man in seinen Gedanken und Gefühlen versinkt. Dazu kommt, das ich aufgrund des Wochenbetts und des Dammschnitts quasi dazu verdammt bin zwischen Sofa und Bett hin und her zu wandern, jeden Tag aufs neue.

HandsTägliche Besuche der Hebamme helfen, um Strukur und Zeitgefühl zurück zugewinnen. T. bleibt immer etwa eine Stunde und wir reden viel.

Ich bin momentan weniger der Mensch der unendlich darüber reden muss, ich schreibe tatsächlich lieber. Meine Finger fliegen viel leichter über die Tastatur als das mein Kopf Worte im Gespräch formulieren kann. Und oft ist es schwer anderen gegenüber die richtigen Worte zu finden, da man weiß das alle vom Tod unseres geliebten Matthis sehr betroffen, geschockt, traurig sind, aber auch unsere Mitmenschen, ob fern oder nah, können ihre Gefühle gar nicht in Worten ausdrücken. Eigentlich gibt es auch gar keine Worte dafür und trotzdem versuche ich sie zu finden.

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